Berufsunfähigkeitsversicherung Bürojob

Ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung mit einem Bürojob sinnvoll? Wieso braucht man eine BU, wenn man im Büro arbeitet? Und was muss passieren, dass man berufsunfähig wird?

Berufsunfähigkeitsversicherung Bürojob

Einleitung Berufsunfähigkeitsversicherung Bürojob

Wenn Du glaubst, dass Du in deinem Bürojob keine Berufsunfähigkeitsversicherung brauchst, weil Du:

  • keine Gefahr für Unfälle / Arbeitsunfälle siehst
  • selbst im Rollstuhl weiter arbeiten könntest
  • mit jeder Krankheit trotzdem weiter arbeiten könntest

Dann bist Du hier genau richtig! Du erfährst, warum eine Berufsunfähigkeit jeden, in jedem Beruf treffen kann, was die häufigsten Ursachen sind sowie ganz konkrete Beispiele.

Außerdem erfährst Du, warum sich eine Berufsunfähigkeitsversicherung für Dich trotzdem lohnt.

Berufsunfähigkeitsversicherung Bürojob sinnvoll?

Zunächst einmal ist es wichtig, für Dich selbst zu klären, ob eine Berufsunfähigkeitsversicherung für Dich sinnvoll ist oder nicht. Dazu ist entscheidend, ob Du auf Dein Arbeitseinkommen angewiesen bist, oder nicht. Könntest Du ab morgen auf Dauer auf 70 % Deines Einkommens (oder noch mehr) verzichten? Nein? Dann ist eine BU absolut wichtig und sinnvoll für Dich!

Warum kann jeder berufsunfähig werden?

Dazu sollten wir erst einmal klären, was Berufsunfähig bedeutet. Kurz gefasst: Wenn Du Deinen Beruf aufgrund einer Krankheit für mindestens sechs Monate nicht mehr ausüben kannst.

Berufsunfähig zu sein bedeutet nicht zwangsweise nie wieder arbeiten zu können. Die durchschnittliche Dauer beträgt ca. vier Jahre. Je länger eine BU dauert, desto schlimmer ist es natürlich. Aber selbst wenn wir eine Dauer von “nur” zwei Jahren annehmen, also deutlich unter dem Durchschnitt, der Zeitraum muss finanziell überbrückt werden! Kannst Du ausschließen, eine Krankheit wie Krebs, Schlaganfall oder Herz-Kreislaufbeschwerden zu bekommen? Und dadurch vorübergehend aus der Bahn geworfen zu werfen? Wohl kaum!

Komischerweise denken die Leute bei Berufsunfähigkeit immer an den Rollstuhl und nie wieder arbeiten können, aber das ist eben einfach falsch!

Häufigste Ursachen für eine Berufsunfähigkeit / Erwerbsunfähigkeit

Die Quelle der folgenden Statistik ist die Deutsche Rentenversicherung. Dabei geht es sogar um Erwerbsunfähigkeit. Das bedeutet, dass die Betroffenen nicht nur ihren eigenen Beruf nicht mehr ausüben können, sondern wirklich gar keinen! Wenn wir die Statistik vergleichen, beispielsweise mit der eines Versicherungsunternehmens, sehen diese immer recht ähnlich aus. Psychische Erkrankungen stehen immer an erster Stelle!

Berufsunfähigkeitsversicherung Bürojob

Bei Psyche fällt den meisten sofort der Burnout ein! Allerdings ist dies bei weitem nicht die größte Gefahr. Weitaus häufiger kommen Depressionen vor. Das kann zum Beispiel aufgrund privater Ereignisse sein, wie zum Beispiel einer Scheidung, Verlust eines Kindes oder nahen Angehörigen oder auch nach der Diagnose einer anderen schweren Erkrankung, beispielsweise Krebs.

Berufsunfähigkeitsversicherung Bürojob: Konkrete Krankheitsbeispiele

  1. Beispiel: Depression bei Büroangestellten, 37 Jahre alt
    Bei einem durch den Büroangestellten verschuldeten Verkehrsunfall ist sein Kind auf dem Rücksitz ums Leben gekommen. Im Anschluss ging die Ehe in Brüche und der Familienvater stürzte in eine schwere Depression, aufgrund derer er nicht mehr in der Lage war, seinen Beruf auszuüben.
    Depressionen kommen sehr häufig vor, insbesondere bei lebensverändernden Ereignissen und dem Verlust von wichtigen Personen.
  2. Beispiel: Komplizierte Handverletzung bei Büromitarbeiter, 46 Jahre alt
    Durch einen Freizeitunfall zog sich der Büromitarbeiter eine komplizierte Handverletzung zu. Bei den anschließenden Operationen konnte die Funktion der Hand nicht mehr hergestellt werden, eine dauerhafte Invalidität blieb bestehen. Die Fähigkeit den Beruf auszuüben ist dadurch über 50 % eingeschränkt.
  3. Beispiel: Herzinfarkt (rund 280.000 in Deutschland pro Jahr!) bei Anwendungsentwicklerin, 42 Jahre alt
    Infolge eines Herzinfarkt kam es zu einer posttraumatischen Belastungsstörung. Hierdurch konnte die Tätigkeit als Anwendungsentwicklerin nicht mehr länger ausgeübt werden.
  4. Beispiel: Schlaganfall (rund 270.000 in Deutschland pro Jahr!) bei Gruppenleiter, 39 Jahre alt
    Ein Schlaganfall führte bei einem jungen Gruppenleiter dazu, dass die linke Gehirnhälfte nicht mehr funktionsfähig war. Die bisherige Tätigkeit konnte daraufhin nicht mehr ausgeübt werden.
  5. Beispiel: Alkoholabhängigkeit (ca. 2 Millionen Alkoholkranke in Deutschland) bei Berater, 49 Jahre alt
    Aufgrund privater Probleme griff der Ende Vierzigjährige immer häufiger auch unter der Woche und irgendwann selbst tagsüber zur Flasche. Dadurch wurde er zuerst vermehrt streitlustig und bis er sich die Sucht eingestand, entstand ein allgemeiner intellektueller Verfall. Ein Fortsetzen der Tätigkeit als Berater war nicht möglich.
  6. Beispiel: Multiple Sklerose bei Kauffrau, 30 Jahre alt
    Die chronische Erkrankung ist bei der jungen Kauffrau bereits früh ausgebrochen. Durch die immer weiter fortschreitende Krankheit konnte sie sich irgendwann nicht mehr lange genug konzentrieren und infolge dessen nicht einmal mehr drei Stunden täglich den Beruf ausüben.
  7. Beispiel: Grauer Star (Häufigkeit 17 % bei Menschen über 40 Jahre) bei Akademiker mit Bürojob, 50 Jahre alt
    Durch die schnelle Entwicklung der Trübung der Augenlinse fiel dem Akademiker das Lesen sowie Arbeiten am Bildschirm immer schwerer. Bereits lange vor Eintreten der vollständigen Erblindung war es nicht mehr möglich weiter zu arbeiten.
  8. Beispiel: Knieverletzung bei Consultant im Büro mit Außendiensttätigkeit, 35 Jahre alt
    Ein Consultant ließ seine Knieverletzung operieren. Auch nach der Operation hatte er starke Schmerzen, weshalb er längere Zeit Schmerztabletten einnehmen musste. Aufgrund des Schmerzmittels durfte er kein Auto mehr fahren. Dadurch konnte er keine weiteren Kundentermine wahrnehmen, wodurch auch sämtliche Folgearbeiten wegfielen. Es kam kein sinnvolles Arbeitsergebnis mehr zustande und hierdurch entstand die Berufsunfähigkeit.

Lohnt sich das: Berufsunfähigkeitsversicherung Bürojob?

Vielleicht fragst Du Dich dennoch, ob sich eine Berufsunfähigkeitsversicherung mit einem Bürojob lohnt.

Dazu muss man erst einmal sagen, dass sich eine Versicherung finanziell immer nur dann “lohnt”, wenn Dir etwas passiert. Das Problem ist, dass Du weder wissen kannst, ob Du sie jemals brauchen wirst, noch wie lange und auch nicht wann dieser Zeitpunkt eintritt. Deshalb gibt es zur BU auch keine Alternative. Auch wenn Du Dir das Geld monatlich zur Seite legst, im Fall der Fälle ist es sehr schnell aufgebraucht und Du kannst auch nicht wissen, wann der Fall eintritt.

Sinnvoll ist die Berufsunfähigkeitsversicherung – ob Du sie einmal brauchen wirst oder nicht – aber auf alle Fälle!

Der Beitrag richtet sich übrigens nach Deinem individuellen Risiko! Mit einem Bürojob zahlst Du mitunter also auch weitaus weniger, als mit einer handwerklichen Tätigkeit.

Es gibt auch immer wieder Personen, die von Beginn an sagen, dass sich eine Berufsunfähigkeitsversicherung für sie lohnen würde. Das Problem ist, dass diese Leute in der Regel keine BU mehr bekommen. Das kann von einen auf den anderen Tag gehen. Allzuoft kam es auch schon bei jungen Menschen vor, dass es auf einmal irgendwelche Beschwerden gibt und die BU nicht mehr möglich ist.

Fazit: Berufsunfähigkeitsversicherung Bürojob

Bist Du jung und gesund, bist auf Dein Arbeitseinkommen angewiesen und hast mit Deinem Leben noch was vor (Familie, Kinder, Wohneigentum,…) dann ist jetzt genau der richtige Zeitpunkt, Dich mit dem Thema zu beschäftigen!

 

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